Übungen im Juli/August

Langsam aber sicher fährt die Feuerwehr ihren Übungsbetrieb wieder hoch. Mittlerweile finden wieder wöchentlich Übungen statt, und aktuell sind immerhin 9 Kameraden erlaubt.

Nach der Auffrischung der Fahrzeugkunde, stand zuletzt das Legen der Schlauchleitungen im Mittelpunkt. Mal übten wir am Feuerwehrhaus, mal fuhren wir los in den Ort – und freuten uns dort über kleine Feuerwehrfans, die uns gespannt beobachteten (und danach möglicherweise vor Aufregung erst einmal nicht einschlafen konnten). Über- und Unterflurhydranten wurden angeschlossen und die Schläuche zum fiktiven Einsatzort ausgerollt. Am Verteiler wurde das Vorgehen des Angriffstrupps im Innenangriff besprochen: Wie rüstet man sich genau aus? Wo wird ein Rauchvorhang im Haus gesetzt, um Fluchtwege zu schützen und die Ausbreitung des Rauchs so weit wie möglich zu verhindern?

An einem anderen Abend widmeten wir uns auch dem Problem, dass Schlauchleitungen manchmal über längere Strecken mit größeren Steigungen gelegt werden müssen. Hierfür sind bereits auf einem unserer Fahrzeuge, dem Gerätewagen Logistik 2 (GWL2), Schlauchcontainer vorbereitet, auf denen bereits mehrere Schläuche aneinander gekuppelt sind, so dass pro Container 500 Meter, also insgesamt bis zu 2,5 km lange Schlauchstrecke schnell verlegt werden können.

Damit das Wasser sein Ziel auch erreicht, ist ein gewisser Druck vonnöten, der eventuell nur durch zwischengeschaltete weitere Pumpen erreicht werden kann. Pumpleistung, Reibungsverluste, Druckbegrenzungsventile und dann auch noch die verschiedenen Einstellungen der beiden unterschiedlichen Strahlrohre, die von uns eingesetzt werden … Da rauchte auch so mancher Kopf und eine kleine Erfrischung tat bei den sommerlichen Temperaturen sowieso gut.