Jugendübung Schnitzeljagd

Unsere Jugendfeuerwehrlerin Hanna berichtet über die Jugendübung im Mai:

Es war schon recht ungewöhnlich, dass wir zu vier unterschiedlichen Zeiten zur Übung kommen sollten, da wir sonst immer alle zusammen starten. Als ich am Feuerwehrhaus ankam, sah ich gerade die erste Gruppe weg gehen, und dann wurde mir klar: Uns erwartete eine Schnitzeljagd. Noch schnell umgezogen und schon ging es los. Die erste Station war die Kniffligste. Wir mussten Fragen zu ein paar Feuerwehrgeräten beantworten und die Antwort ergab eine Zahl, die wir per Funk an unsere „Funkzentrale“ durchgeben mussten. Diese verriet uns dann die nächste Station. Dort mussten wir dann gemeinsam „Schlauch wandern“. Dabei wurde die Zeit gestoppt, die wir wieder mit dem Funkgerät durchgaben. Noch ein kleines Hydrantenquiz, um die nächste Station verraten zu bekommen, und schon ging es weiter. Als Nächstes suchten wir Umschläge, in denen es um Erste Hilfe ging. Anschließend liefen wir zum Wasserturm. Die dortige Rechenaufgabe lösten wir schnell mit Hilfe unseres Handys 😉 Als es dann hieß, wir müssten weiter bis zum Amedeo laufen, gab es erst mal ein bisschen Gejammer, aber es ging ja schließlich darum, alles möglichst schnell zu erledigen. Auf dem Weg trotzdem noch kurz mit der Gruppe ratschen, die uns schon wieder entgegen kam, und weiter ging es zum „Schlauchkegeln“, was wirklich nicht die leichteste Übung war. Die letzte Station war dann auf dem Spielplatz an der Schule, also den ganzen Weg wieder zurück. Der Fragebogen, der dort auf uns wartete, war sehr knifflig. Wir wussten nicht alles, doch dafür war vorgesorgt: Überall auf dem Spielplatz waren Zettel mit den Antworten verteilt. Noch kurz der Endspurt zum Feuerwehrhaus und fertig waren wir.

Die Übung hat wirklich Spaß gemacht. Natürlich war es auch etwas anstrengend, doch wir haben wieder viel gelernt. Leider konnten wir wegen Corona keine gemeinsame Siegerehrung machen, aber da wir die Aufgaben alle gut gemeistert haben, wurde entschieden, dass wir alle zusammen irgendwann zum Eis essen eingeladen werden. Das finde ich richtig cool, weil wir es uns wirklich verdient haben.

H.J.