Ein dickes Danke an die Retter

Christian Z. im Sommer auf Kesselseestrecke schwer verunglückt – Jetzt besuchte er die Feuerwehr

Diesen Samstag werden die beiden Brüder Christian (12) und Stephan (18) Z. sicher ihr ganzes Leben nicht vergessen. Es ist der 20. Juli, als Stephan auf der Kesselseestrecke mit seinem Pkw von der Straße abkommt. Der Wagen prallt mit voller Wucht gegen einen Baum. Er selbst erleidet bei dem Unfall schwere Verletzung, sein kleiner Bruder auf dem Beifahrersitz ist lebensgefährlich verletzt. Nur durch das schnelle Eingreifen von Ersthelfern und den routinierten Einsatz der Feuerwehren Steppach, Edling und Attel-Reitmehring überlebt er den Unfall. Jetzt gab’s für die Retter ein herzliches Dankeschön.

Zusammen mit ihrer Mutter Michaela besuchten die beiden Brüder die Feuerwehr, um ihrem Dank Ausdruck zu verleihen. In Edling ließ man den schlimmen Tag gemeinsam Revue passieren. Edlings Kommandant Martin Berndl führte die Familie dann noch durchs Feuerwehrhaus, erklärte das eine oder andere Rettungsmittel, bevor man gemeinsam den Besuch bei einem gemütlichen Ratsch ausklingen ließ. Mit dabei: Kreisbrandinspektor Georg Wimmer und Kreisbrandmeister Stephan Hangl.

„Das hat uns echt gefreut, dass die jungen Burschen an uns gedacht habe”, sagte Martin Berndl. Gerade in Zeiten, in denen Rettungskräfte oft verbal oder sogar körperlich angegriffen würden, sei dies ein echter Lichtblick. „Der Dank freut und motiviert uns gleichermaßen.”

Nicht nur der Feuerwehr stattete die Familie übrigens einen Dankes-Besuch ab, sondern auch der Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14.